Die Freiwillige Feuerwehr Meilersdorf wurde am 14. Mai 1912 von 30 engagierten Dorfbewohnern ins Leben gerufen, die schon früh großen Idealismus und Einsatzbereitschaft bewiesen.
Im Laufe der Jahrzehnte machten wir sowohl technisch als auch organisatorisch große Fortschritte. Den Anfang bildete 1935 die Anschaffung der ersten Motorspritze. Ab 1950 ersetzten motorisierte Fahrzeuge den bisherigen (von Pferden gezogenen) Einsatzwagen und ermöglichten so deutlich schnellere Ausrückungen. Mit der Segnung des neu erbauten Feuerwehrhauses an der Haager Straße im Jahr 1990 erhielt die Mannschaft schließlich ein zeitgemäßes Gebäude, das bis heute als Zentrum für Ausbildung, Gemeinschaft und Einsatzbereitschaft dient.
Feuerwehrhaus
Mit aktuell 74 Aktiven, 10 Jugendlichen und 12 Reservisten weist Meilersdorf einen sehr guten Mannschaftsstand auf. Die Fahrzeuge TLF 4000, HLF 2 und MTFA bilden die ideale Einsatzbasis für die Freiwillige Feuerwehr.
Mitgliederversammlung
Bei der 110. Mitgliederversammlung am 29. Jänner 2021 im Mehrzwecksaal der Mittelschule Wolfsbach waren 44 Mitglieder anwesend. Aufgrund der Corona-Lage wurde sie unter strenger Einhaltung der geltenden Vorschriften abgehalten.
10.Kdt: Florian Wieser
Bei der Mitgliederversammlung 2016 wird Florian Wieser zum neuen Kommandanten ernannt. Siegfried Riedler übergibt die Feuerwehr in einem sehr guten Zustand. Das Feuerwehrhaus ist renoviert und die Fahrzeuge auf Schiene.
Mannschaftsfoto
Historisch und Renoviert
Das fertig renovierte Feuerwehrhaus aus dem Jahr 2010 steht symbolisch für Fortschritt und moderne Einsatzbedingungen. Im Vordergrund ist die von Pferden gezogene Wagenspritze aus 1912, die zeigt wie sich die Feuerwehrtechnik im Lauf der Zeit entwickelt hat.
Renovierungsarbeiten
Im Jahr 2009 beginnt man mit der Renovierung des Feuerwehrhauses. Die Fassade wird mit einem Vollwärmeschutz und Vorbau verschönert. Im Innenbereich verlegt man die Kommandozentrale in das Erdgeschoß. Ebenso errichtet man eine Werkstatt und einen Waschplatz für Atemschutzgeräte.
9.Kdt: Siegfried Riedler
Bei der Generalversammlung 2006 legt der amtierende Kommandant Josef Wagner nach 17 Jahren im Kommando das Amt nieder. Sein Nachfolger wird Siegfried Riedler.
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Jugendfeuerwehr
Seit der Gründung der Jugendfeuerwehr 1998 hat Reitbauer Hermann beeindruckende 38 Mitglieder in der Jugend ausgebildet. Und ¾ davon haben wir heute in unserer aktiven Mannschaft.
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8.Kdt: Josef Wagner
Adolf Wieser legt sein Amt in die Hände von Josef Wagner. Bei seinem Rückblick stellt er fest, dass es in den 25 Jahren, die er als Kommandant zubrachte, 103 Brandeinsätze und ca. 530 Technische Einsätze zu bewältigen gab.
Mannschaftsfoto
Neues Feuerwehrhaus
Aufgrund von Platzmangel überlegt man, einen Neubau an einem anderen Standort zu errichten. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 2. September 1987 wird die Mehrheit für den Standort Fehringer erreicht. Das Grundstück (Haager Str.) wird großzügigerweise von der Familie Franz und Marianne Fehringer kostenlos zur Verfügung gestellt.
TLFA 4000
1985 wird unter der Anleitung von Ing. Johann Wieser in den Hallen der Fa. Riedler und mit deren großzügigen Unterstützung der Aufbau eines TLFA 4000 (auf Steyr 790) durchgeführt. Das Fahrzeug steht nun aufgrund Platzmangels notdürftig in der Maschinenhalle des Stellvertreters Stefan Gruber.
Mannschaftsfoto
Mannschaftsfoto
Zeughausrenovierung
Im Jahr 1971 wurde das in die Jahre gekommene Feuerwehrhaus und aufgrund Platzmangels einer umfassenden Renovierung unterzogen. Die stetig wachsenden Anforderungen an Einsatzgerät und Ausrüstung machten eine Erweiterung und Modernisierung der bestehenden Räumlichkeiten notwendig.
7.Kdt: Adolf Wieser
Im Jahr der Zeughausrenovierung, übernimmt nach altersbedingtem Rücktritt des Kommandos, Adolf Wieser die Funktion des Kommandanten und Stefan Gruber dessen Stellvertreter.
Ford Transit
Nach der Durchführung einer Haussammlung und Bereitstellung einer Subvention seitens des Landes, sowie einem beträchtlichen Teil an Eigenmitteln wird ein Neufahrzeug angeschafft. Der erworbene Ford Transit wird nach Vorschrift ausgerüstet und noch im selben Jahr eingeweiht.
6.Kdt: Adalbert Gugler
Im Jahr 1955 findet ein Wechsel an der Spitze des Kommandos statt. Adalbert Gugler wird Kommandant und Franz Haslinger dessen Stellvertreter.
5.Kdt: Josef Blumbauer
Zum ersten Kommandanten der Nachkriegszeit wird per Handzeichen Josef Blumauer und zu seinem Stellvertreter Stefan Gruber gewählt. Innerhalb der Feuerwehr wird sogleich auch wieder eine Rettungsabteilung des Roten Kreuzes aufgestellt.
4.Kdt: Berthold Mayer
Während der Kriegszeit (viele Mitglieder wurden in die Deutsche Wehrmacht eingezogen) werden die Feuerwehren Wolfsbach und Meilersdorf unter ein gemeinsames Kommando gestellt. Berthold Mayer (Hof) und Alois Wagner (Binder/Eck) stehen nun an der Spitze der Feuerwehr.
3.Kdt: Gottlieb Halbmayr
Im Februar 1938 wird Gottlieb Halbmayr zum Hauptmann der Feuerwehr, Karl Wieser übernimmt die Funktion des Stellvertreters.
2.Kdt: Josef Sturm
Am 17. Mai 1936 wird Bürgermeister Josef Sturm einstimmig zum neuen Hauptmann gewählt und Stefan Gruber zum Ehrenhauptmann ernannt.
Feuerwehrmusik
Die 1925 neugegründete zweite Musikkapelle „Jung Wolfsbach“ (Kapellmeister Johann Wagner, Dirigent Josef Sturm) wird aus Vereinsmitteln der FF Meilersdorf im Jahre 1927 uniformiert und daher bisweilen auch als Feuerwehrmusik Meilersdorf bezeichnet.
Feuerwehrdepot
Im Jahr der Einweihung des neuerbauten Feuerwehrdepots (Gruber in Hof) ist die Anzahl der Mitglieder auf 49 Mann gestiegen. Stefan und Anna Gruber (Hofstr. 14) stellen großzügigerweise das Grundstück kostenlos zur Verfügung.
Wagenspritze
Im Juni 1912 wird im Beisein eines Vertreters der Fa. Rosenbauer (Linz) eine Spritzenprobe vorgenommen, es handelt sich um eine Normalwagenspritze samt Zubehör, die um 2004 Kronen und 50 Heller zusammen mit 255m Hanfschläuchen, 17 Paar Kupplungen und 2 Übersetzstücken erworben wird.
1.Kdt: Stefan Gruber
Bei dieser Sitzung werden bereits der erste Hauptmann (Stefan Gruber), der Schriftführer (Josef Sturm), der Kassier (Halbmayr Johann), der Zugsführer (Schadauer Ferdinand) sowie ein Spritzenmeister (Gugler Josef) gewählt.
Gründungsprotokoll
Im Gasthaus Schadauer (später Fehringer, heute Reisinger) treffen sich am 14. Mai 1912 erstmals Dorfbewohner. Gegenstand der Verhandlung ist die Beschaffung einer Feuerspritze, deren Finanzierung durch Spenden der 30 Anwesenden Freiwilligen erfolgt.